Margaux, 2002, 75 cl

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Trinkreife trinken ( – 2032)

Bewertung 18/20

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Beschreibung

Gabriel:

Trinkreife trinken ( – 2032)
Bewertung 18/20
Vor hundert Jahren gab es keinen Merlot auf Château Margaux…
Philippe Bascaules, Direktor Château Margaux:

Die Merlots stellen beim Jahrgang 2001 ein Problem für uns dar. Dabei ist nicht unbedingt der Regen während der Ernte schuld, sondern die Problematik zeigte sich bereits früher an. Es war bei der Verfärbung der Trauben einfach zu kalt, weshalb alles zu langsam vor sich ging und somit den Vegetationszyklus verschob. Bei der Ernte des Merlots waren wir zwar noch zufrieden; tiefer Ertrag und ein versprechender Alkoholgehalt. Bei den meisten Parzellen betrug der Ertrag nämlich weniger als 30 hl. Doch als wir bei den Assemblagen diese Merlot-Cuvées beimischen wollten, stellten wir fest, dass der Wein nicht mehr Volumen bekam wie sonst, sondern die Qualität bei einer gewissen Menge negativ beeinträchtigt wurde. Wir haben uns gemeinsam mit unserem Team eh dazu entschlossen, in Zukunft wieder vermehrt auf den Cabernet zu setzen. Auf unserem Terroir hat man gute Chancen, einen grossen Cabernet Sauvignon herzustellen, der aber trotzdem elegant und fein bleibt. Cabernet Franc wäre vielleicht eine zusätzliche Alternative zwischen dem Merlot und Cabernet Sauvignon. Wir haben fünf 5 Jahren eine Parzelle als Versuch gepflanzt, aber die Resultate sind nicht ganz zufriedenstellend. Wir vermuten, dass es nicht die richtigen Kloone sind. Der Merlot ist eigentlich im Médoc eine Modeerscheinung der neuen Zeit, gemacht, um auf mässigem Terroir doch noch recht gute Weine herzustellen. Im 19. Jahrhundert gab es am linken Gironde-Ufer nur Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und etwas Petit Verdot. Die alten denkwürdigen Margaux-Jahrgänge sind alle ohne Merlot entstanden. Uns unterscheidet im Vergleich zu den anderen Premiers Crus der relativ grosse Anteil an Petit Verdot. Diese Rebsorte gedeiht von allen Apellationen am besten in Margaux. Der Petit Verdot 2001 war noch besser als der Petit Verdot 2000, was uns bei der Assemblage geholfen hat, die Qualität doch noch merklich zu verbessern.>»

 

 

When to drink: 2012 to 2028

Parker: 95/100

A deep purple/ruby colour. A lovely violet, cassis nose with notes of damp earth (though I’m sure I detected an unwanted "metallic" note). The palate is very fine, full of toasty tannins, sweet cherry flavoured fruits and usual floral flamboyance. Yet it lacks the complexity I expect from a First Growth: not an intellectual wine: more pretty and flowncy. Paul Pontallier said that the Merlot was not ripe enough and was affected by coullure and millerandage and so only 7% ended up in the cepage. But I’m not sure if this is a positive move as it seems to miss that extra dimension at the moment.

Zusätzliche Information

Gewicht 1.3 kg