Ducru Beaucaillou, 2001, 75 cl

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Trinkreife trinken ( – 2032)

Bewertung 18/20

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SKU: 2*6er-OHK-I-4-&-I-5-Ducru Beaucaillou, 2001, 75 cl

Beschreibung

Gabriel:

Trinkreife trinken ( – 2032)
Bewertung 18/20
02: Mittleres Granat-Purpur mit rubinem, aufhellenden Rand. Subtiles, duftiges Bouquet von Kirschen-, Pflaumen-, Zedern- und Bleistiftnoten, eine warme, reife Frucht darin zeigend, feine Terroirwürze. Im Gaumen sehr fein und mit samtig süss ausstrahlenden sowie Kandis bestückten Tanninen, trotz einer gewissen, fast verspielten Leichtigkeit ist eine herrliche Aromatik vorhanden, typische, klassische Ducru-Aromatik im langen, wiederum delikaten Finish. Kann noch zulegen. 04: Gemessen an vergleichbaren Deuxièmes des gleichen Jahrganges kommt dieser Ducru schlank und elegant daher (17/20). Im Herbst 2005 auf Bora Bora blind verkostet. Wunderschön, fast «sauffig», aber gerade darum fehlt ihm etwas das Grand-Cru-Spiel und die Nachhaltigkeit. Dafür kann man ihn jetzt schon trinken. (17/20). 06: Irgendwie ist das ein «Friede-Freude-Eierkuchenwein». Fein und allgefällig. Ich bin mir gar nicht sicher ob das eher Finessen sind oder als dünn bezeichnet werden muss. Es erstaunt zumindest, dass ein so junger Ducru schon als reif bezeichent werden kann. 08: Dunkles, reifendes Granat, aufhellender Rand. Reifendes Bouquet, erinnert an einen Chambolle-Musigny im ersten Ansatz, Wildhasenfleisch, eingelegte Pflaumen, Lakritze, wirkt vom Bouquet her schon reif und zeigt dabei wunderschöne Terroirnoten. Feiner, sehr eleganter Gaumen, fein körnige Tannine die dem Wein noch Rückhalt gewähren, wirkt noch etwas vordergründig auf der Zunge, hat irgendwie mehr Kraft wie Harmonie. Aber vielleicht schafft er das noch raus mit dem Alter. (17/20). 09: Reservierte Nase, dezent grünlich im Ansatz, Szechuanpfefferkörner, würzig, es fehlt vielleicht etwas die Süsse. Der Gaumen zeigt sich etwas nervig mit viel (noch?) mehligen Tanninen, aufrauend und noch an Finessen missend. Heilt hier die Zeit jene Wunden? Liegt somit etwas hinter den Château- und Jahrgangserwartungen. (17/20). 10: Wir bekamen ihn blind serviert bei einem Diner am Tisch der Médévilles in Preignac. Ich staunte über die Blaubeerigkeit und suchtig im Pauillac. Also legt er zu und zeigt erstaunlich viel schwarze Beeren. 11: Hat wieder zu gelegt. Richtig geballt und würzig im Bouquet mit viel tiefgründigen, trüffeligen Noten. Jetzt bekommt er den Punkt mehr, den ich an sich schon letztes Jahr zücken wollte. Eine Stunde Dekantieren tut ihm gut. (18/20). 15: Dunkles Weinrot, mittlere Tiefe, aufhellender Rand. Unter allen degustierten Weinen die schönste, filigranste Würze zeigend, dies mit Nuancen von reifen Pflaumen, viel Noblesse. Legt permanent zu an der Luft. Bereits in der Nase ein grosser Bordeaux. Im Gaumen royal, feine Tannine, traumhafte, breit ausgelegte Aromatik, in sich sehr konzentriert und extrem nachhaltig.

 

 

 

 

Zusätzliche Information

Gewicht 1.3 kg