L’Eglise Clinet, 1989, 75 cl

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Gabriel: 18/20

When to drink: 2010 to 2025

Nicht vorrätig

SKU: neu-Aug.22-L'Eglise Clinet, 1989, 75 cl

Beschreibung

Gabriel: 19/20

When to drink: 2010 to 2025

Deutlich aufhellend mit ziegelrotem Rand. Das Bouquet erinnert in ersten Kontakt an eine Château Rayas, Zitronenthymian, Cakesfrüchte, heller Kaffee und Himbeerengelee. Delikater Ansatz mit vielen, feinen Schichten, im Untergrund leicht artisanal, abaer das Positive überwiege das faszinierende Nasenbild. Im Gaumen cremig, Hagebutten, wieder Himbeerenuancen, gute, stützende Saure. Entwickelt sich weiter sehr positiv und mausert sich zur Pomerol-Spitze in diesem Jahr. Hier kann man noch 30 Jahre Genuss dazu zählen. (19/20). 16: Eine lange dekantierte Magnum in der Cantina Orelli in Bedretto mit Zaninis. Die Nase ist einzigartig, reflektiert die alte Vinifikationszeit von Eglise-Clinet. Damals wurde keine einzige neue Barrique gekauft. Kräuter, Kamille, Wildleder und immer noch Fruchtresten im Unterngrund zeigend. Im Gaumen fleischig, konzentriert und immer noch jung. Die Tannine zeigen ein weiters und recht langes Leben an. Solche Weine gibt es heute nicht mehr. Alles ist heute masslos clean. Da ist einfach mal Dreck drin und das schadet auch nicht. Ich bin mit solchen Weinen alt gewroden. (19/20). 17: Erst dezent dumpf, dann erdig, dann trüffelig und dabei immer süsser werdend, viel Kräuter und auch viel Malz. Im Gaumen dicklich, also enorm viel Körperfülle zeigend. Insgesamt könnte man hier schon fast von einem Pomerollikör sprechen. (19/20). 18: Sehr dunkles, vielleicht etwas mattes Weinrot. Das Bouquet wirkt kompottig, ausladend, wuchtig und berauschend. Wenn da nicht im Hintergrund ein gewisser Altfasston sich mitschleppen würde. (es wurde kein einziges neues Barrique für diesen Wein verwendet). Im zweiten Ansatz; Heu, Kamille und helle Rosinen. Ein nasales Chamäleon. Im Gaumen schmelzig, wuchtig, malzig und süss einerseits. Andererseits findet man im Innern kernige Noten von nicht ganz ausgereiften Tanninen. Das Finale zeigt Blütenhonig und Malz. Das ist kein mehrheitsfähiger Pomerol, aber für Toleranztrinker ist dies ein Eglise-Clinet der die alten genialen Jahrgänge und seiner neuesten Epoche dokumentiert. Ich mag ihn, genau so wie er ist und ich werde meine ganz wenigen Flaschen vor dem Genuss lange kalt dekantieren. (19/20).

20: Deutlich gereiftes Braun-Rot. Malziges, süsses Bouquet, Feigensirup, kalte Schokolade, Dörrfrüchte und kandierte Himbeeren. Ein Traum in der Nase. Im Gaumen sehr süss, fast likörig, gebündelter fülliger Fluss, gebündeltes Finale. Er hat so was Legendenhaftes an sich und schmeckt – meiner Ansicht nach wie ganz grosse Pomerols aus den 50er Jahren. Wow! Das war meine bisher beste Flasche. Leider ist er im Markt praktisch unauffindbar. Ausser bei winklerwein.ch… 🙂

Zusätzliche Information

Gewicht 1.3 kg