Angelus, 2000, 1.5 L

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Parker: 99/100

When to drink: 2015 to 2045

Trinkreife trinken ( – 2025)

Bewertung 19/20

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SKU: 65-C-Angelus, 2000, 1.5 L

Beschreibung

Parker: 99/100

When to drink: 2015 to 2045

Gabriel:

Trinkreife trinken ( – 2025)
Bewertung 19/20
01: Fassprobe (19/20): Produktion: 78’000 Flaschen: Intensives, leicht rauchiges Brombeeren-, Heidelbeeren- und Cassisbouquet, dunkle Edelhölzer, Kaffee. Rahmiger, absolut homogener Gaumen; viel Black Currant, schwarzer Holunder, Oliven, wiederum Brombeeren, schwarze Kirschen, Palisander- und Teakholznoten, malziges Aroma im endlos langen Finale, ausserdem Tannine, die den gesamten Mundraum stützen sowie von Fleisch, Extrakt und Muskeln umgeben sind. Ein ganz, ganz grosser Angélus, welcher vom Charakter her mit dem genialen 1988er vergleichbar ist – nur noch viel kräftiger und konzentrierter. Ein transzendentales St. Emilion-Erlebnis zum Abheben! Unter allen Anwärtern auf einen möglichen Jahrhundertwein des rechten Garonne-Ufers ist dies einer der Heissesten! 02: Kurz nach der Abfüllung: Enorm konzentriertes, schwarzbeeriges Bouquet; zeigt aufgrund seiner Minze- und Schokoladenaromatik Spuren von einem Harlan. Fleischiger Gaumen mit sehr komprimiertem, fast massiven Extrakt, wirkt wie eine einreduzierte Essenz (19/20). 04: Fein rauchiges, dichtes Bouquet; schwarze Pfefferkörner, Pfeffernüsse, Lebkuchengewürze, Nelken und frisch gerösteter Kaffee, deutliche Cassisspuren, ein gewaltiges, beeindruckendes Nasenbild. Feinsaftiger Gaumen, enorm viel Stoff und eine Balance mit aktiven Tanninen, körnigem Extrakt sowie reifer, sanft pflaumiger Frucht, im Finale fast australische Shiraz-Anklänge und viel Zimt im Schoko-, Pflaumenfinale. Ein grosser Angélus, der sich seit der Fassprobe verfeinert hat und sich zu einem 90er-Plus entwickeln kann. (19/20). 06: Wuchtiges Bouquet mit vielen reifen Maulbeertönen, die Frucht wirkt reich und zeigt sanft marmeladige Anflüge, dunkle Edelhölzer und helle Kaffeenoten dahinter. Im Gaumen viel Stoff, aber auch viel Souplesse in den cremigen, rollenden Tanninen zeigend, reiches, endloses Finale. Unter den neuen Angélus der Harmonischste und irgendwie Vollkommenste, auch wenn das Potential vielleicht hinter jenen der Jahrgänge 1988, 1994 und 1998 liegt. 09: Bei einem Diner auf Côte de Baleau nahm Hubert de Bouard diesen Wein mit. Er war komplett verschlossen, bast bockig und zeigte sich wie ein Monsterwein! Also nicht berühren. (19/20). 15: Die dunkelste Farbe aller verkosteten Saint Emilion’s. Die Nase ist geprägt von fast nur schwarzen Komponenten; Rauch, Lakritze, getrocknete Heidelbeeren, schwarze Johannisbeeren, das Geniale ist seine enorm tiefgründige Würze. Und genau so konzentriert geht es im Gaumen weiter. Die anfänglich schier bockigen Tannine haben sich jetzt geformt und bilden nach wie vor eine deutlich verlangende Adstringenz. Da ist ganz deutlich am (über dem?) Limit vinifiziert worden. Das rächt sich beim momentanen Ungenuss und wir dann (hoffentlich) in den nächsten Jahren nicht zum Handicap werden. (19/20). 16: In der Nase spürt man eine erste Reife, im Gaumen ist der Wein noch ziemlick blockiert. De Evolution wird immer mehr zu einem ungewollten Kraftakt.

Zusätzliche Information

Gewicht 3 kg