Nairac, 2003, 37.5 cl

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Trinkreife trinken ( – 2050)

Bewertung 20/20

12 vorrätig

SKU: 12er-OHK-Kasse-vorne-Bo-Nairac, 2003, 37.5 cl

Beschreibung

Gabriel

Trinkreife trinken ( – 2050)
Bewertung 20/20
04 (86 % Sémillon, 10 % Sauvignon Blanc, 4 % Muscadelle): Intensives Gelb mit ersten Goldreflexen. Traumhaftes, reifes Kernobstbouquet; gekochte Mirabellen und frische Aprikosen, dahinter Kamille und eine fein verteilte, aber reiche Botrytis. Im Gaumen reich, üppig, aber gleichzeitig eine sensationelle Säure aufweisend, die sich mit der Botrytis verbindet. Ein mundfüllendes Erlebnis und sicherlich einer der allerbesten Nairacs der letzten zwanzig Jahre! 20/20 2010 – 2050
Wir waren so fasziniert von dieser Fassprobe, dass wir ganz spontan (und frech!) am Sonntagnachmittag, um 14.30 Uhr an die Türe von Nairac klopften. Nicolas Heeter-Tari war entzückt von unseren ersten Kommentaren und führte uns sogleich in seinen Fasskeller.

Ich kann Euch etwas bieten, was nur ich, mein Önologe und Ihr jetzt verkosten werdet. Ich werde nämlich erst morgen die ganze Ernte assemblieren. Momentan habe ich alle Lots noch einzeln logiert.

Die erste Fassprobe; ein Sémillon, der am 22. September geerntet wurde: Viel kompottartige, gelbe Frucht, Honignoten und eine wirkliche Likör-Aromatik zeigend. Verschiedene Sauvignon Blanc-Barriquen: Meist feine Agrumennoten zeigend, deutlicher Pfirsichtouch – diese Lots werden für die Frische des Weines zuständig sein. Einen Sémillon aus den kühlen Lagen: Sehr duftig und ausladend mit einer dezent süsslichen Meursault-Affinität. Ein Sémillon aus sandigem Boden: Gekochte Äpfel und viel Dörraprikosen aufweisend. Ein Sémillon als lehmigem Boden: Überfette, dicke Körperform mit purem Akazienhonigtouch versehen. Eine Sémillon-Lage in der Nähe von Climens mit einem lehmig sandigen Terroir: Mineralisch, geschmeidig mit viel Rasse und Lindenblütenaromen: Ein Sémillon aus dem Norden des Barsacs: Exotischer Fruchttouch mit Nektarinenaroma. Aus der Lage L’Enclos gleich neben dem Château: Das perfekteste Fass mit einer polarisierenden Säure und Süsse auf sehr hohem Niveau; ein purer Nektar. Die erste Barrique Muscadelle: Mit einer herrlichen, leicht strohigen Kamillennote und kandiertem Honig sowie einem Touch Bitterorangen im Extrakt. Die zweite Barrique Muscadelle: Wesentlich feiner mit deutlichem Muskatduft, Pfingstrosen und Sultaninen. Und zum goldenen Abschluss seine zwei „dicksten Barriquen“ mit einem potentiellen Alkoholgehalt von 32,5 % Vol. (!), geerntet am 2. Oktober just vor dem Château: Ein reiner Fruchtnektar; dick und doch irgendwie noch balanciert, einem Tokajer sehr ähnlich und somit eine Art „Barsac-Essenzia“! (20/20). 18: Intensives Gelb mit orangen Reflexen. Die Nase ist vollständig geöffnet und duftet nach Aprikosengelee und Honig. Der nasale Reichtum übertönt im Moment fast die feingliedrige Botrytis. Im Gaumen ist er – als Barsac – gesehen intensiv und im Fluss schier mollig. Meine 2003er-These stimmt: Die Barsacs sind wie Sauternes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzliche Information

Gewicht 1.3 kg