Ducru Beaucaillou, 2009, 75 cl

CHF 330.00 (inkl. 7.7% MwSt.)

Parker: 98/100

When to drink: 2020 to 2050

 

Trinkreife warten (2022 – 2055)

Bewertung 20/20

6 vorrätig

SKU: 55-CE-Ducru Beaucaillou, 2009, 75 cl

Beschreibung

Parker: 98/100

When to drink: 2020 to 2050

Gabriel:

Trinkreife warten (2022 – 2055)
Bewertung 20/20
85 % Cabernet Sauvignon, 15 % Merlot. Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Für einen Ducru ist das Bouquet ziemlich wuchtig, was aber nicht heissen soll, dass hier viel Druck herrscht, aber bereits als Fassmuster duftet es hier nach schwarzen Kirschen, Brombeergelee, Trüffeln, Zedern und Black Currant, noble Süsse und alles sehr edel im Ansatz. Perfekter, feinseidiger Gaumen, aussen mit viel Schmelz, innen mit einer delikat-pfeffrigen Rasse, viel Lakritze und Zechuanpfeffer im dicken, fetten Extrakt, im Finale wird dann alles „schwarz“ von der Aromatik her. Ein volles Tanninpaket, aber das verdaut er irgendwie durch seinen noch nie so hoch ausgefallenen Alkoholgehalt. Es sind zwar „nur“ 13.5 % – aber so etwas gab es in der Geschichte dieses Weingutes noch nie. Und auch an eine solche Ernte von dieser Qualität kann sich selbst der Kellermeister René Lucceau nicht erinnern. Und er ist immerhin schon 31 Jahre auf Ducru. Eine Beaucaillou-Legende! (20/20). 12: Sattes, dunkles Weinrot, immer noch mit lila Schimmer. Das Bouquet war erst noch etwas verhalten, doch dann ging es los. So dramatisch, wie sich noch selten ein junger Ducru sich zeigte, ein Aromenrad von Pflaumen, Assamtee, Vanillemark, dunkle Edelhölzer, alles verpackt in einer berauschenden Cabernetsüsse. Im Gaumen aussen mit dem Jahrgangs-typischem Weinfett ummantelt, das unterstreicht die perfekte Harmonie. Im Finale gebündelt und extrem lang. Das ist der fetteste Durcu, der mir je auf den Gaumen kam. Kostet heute um die 300 Franken. Man kann auch für andere Bordeaux’ bedeutend mehr zahlen. Aber dieser hier macht fraglos die maximale Punktezahl. (20/20). 13: Mitteldunkel, etwas heller als direkt vergleichbare Weine des Jahrganges, viel Granat, zart lila am Rand. Die Nase ist ganz typisch Ducru, reife Pflaumen, Zedernholz, feine Pfeffernoten und Edelhölzer, dahinter füllig durch eine Nuance von Milchkaffee. Ein Bouquet mit royaler Konversation, subtil, gebildet, nachhaltig. Im Gaumen findet man eine Harmonie sondergleichen, alles ist am richtigen Ort, die Gerbstoffe von delikater Reife und Perfektion. Eine Traumtänzerin, hier kommt man nie auf die Idee, dass man von einem überladenen Jahrgang sprechen darf. Ist dies der mögliche «best Ducru ever»? Es ist zu vermuten! 20/20

 

Falstaff: 97/100

Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Etwas verschlossen, feine Edelholzwürze, reifes Waldbeerkonfit und Orangenzesten klingen an, dunkle Kirschen, ein Hauch von Nougat, öffnet sich mit Luft langsam. Komplex, saftig und extraktsüß, reife Kirschfrucht, feine, sehr gut eingebundene Tannine, mineralisch-salzig im Abgang, verfügt über sehr gute Länge, weiteres Potenzial für Jahrzehnte, wirkt dank seiner perfekten Balance relativ leichtfüßig, kann bereits geöffnet werden, sollte aber im Idealfall noch fünf bis zehn Jahre weiterreifen dürfen.

 

 

 

Zusätzliche Information

Gewicht 1.3 kg