Margaux, 2009, 75 cl

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Trinkreife beginnen (2018 – 2060)

Bewertung 20/20

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Beschreibung

Gabriel

Trinkreife beginnen (2018 – 2060)
Bewertung 20/20
„Ganz sicher einer der ausserordentlichsten Weine die wir hier je gamcht haben. Der konzentrierteste und gleichzeitig einer der weichsten Châtreau Margaux“ bemerkt ein offensichtlich stolzer Gutsverwalter Paul Pontallier. 87 % Cabernet Sauvignon, 9 % Merlot, 2 % Cabernet Franc, 2 % Petit Verdot. Trotz der guten Qualität wurde generell 23 % als dritten Wein deklassert. Der Grand Vin, Château Margaux macht 36 % der gesamten Ernte aus. Sattes Purpur-Granat, dicht in der Mitte, lila Schimmer aussen. Was macht einen ganz grossen Margaux aus? Es sind die Maulbeeren die sich im Bouquet meist mit Himbeeren und etwas mit Cassis vermischen, hier hat es davon in verschwenderischem Masse, eine nussige Note beginnt das Süssholz- und Edelholzspiel, dan folgen Spuren von Backpflaumen, Kakaobohnen und frisch geröstetem Kaffeeduft, die Cabernets sind königlich und erhaben ohne zu viel Druck im Nasenbild zu bestimmen. Der Gaumen zeigt viel Süsse von top reifen Beeren, ein Hauch Honig und helles Malz und ganz feine, zarte Caramelspuren von den Barriquen die über dem Extrakt dahin schmelzen, die Adstringenz ist reich, stützend und doch schon fast harmonisch im massiven Body integriert, und doch ist es kein Frühcharmeur der schon bald zu gefallen weiss, weil es hier viel Gerbstoff zu verdauen gilt und dass kann zwar mindestens mal 10 Jahre dauern. Aber dafür ist diese Margaux-Legende dann ein Wein für Generationen. In der Art ein Blend zwischen einer konzentrierteren Variante vom 1990 und einem etwas fetteren 1983er. P.S. Kommentar in der Broschüre: „Le 2009 est peut-être le plus grand Château Margaux jeune que nous avons goûté depuis 30 ans„ (20/20). 13: In der Mitte sattes Purpur, aussen rubiner Rand. Das Bouquet mit dezenten Wachsnoten zu Beginn, Himbeeren, Preiselbeeren, fast rahmig im Ansatz, zumindest milchig, im Hintergrund eine schöne Süsse, die Frucht ist aber klar ausgerichtet und zeigt viel Frische. Gibt sich erstaunlich zugänglich. Im Gaumen samtige Textur, ziemlich füllig, eine tolle Fruchtsüsse im satten Extrakt zeigend, insgesamt eine unglaubliche Intensität und somit ein extrem langes Finale aufweisend. Irgendwie ist dies grad das Gegenteil von dem, was man als 2009er-Jahrgangs-Typiziät herum reicht. Es gibt keinen Vergleich zu älteren, ganz grossen Château Margaux. Warum? Weil er noch besser ist, alle bisher als Jungwein degustierten Jahrgänge seit 1982! Also ist hier eine absolute Margaux-Legende am Entstehen über die nächsten Jahrzehnte. (20/20). 14: Extrem dunkles Purpur. Man spürt schon zu Beginn die grossartige Homogenität, sehr reife Fruchtnoten von rot- bis blaubeerig, dunkles Caramel, Grahambrot, dahinter Rauch und Korinthen. Samtiger Fluss, kompakt aber nicht unnabhar. Ein gewaltiges Konzentrat, aber nicht unnahaber, im Innern einen ganz feinen Amaronetouch dokumentierend, im sehr langen Finale findet man dunkle Edelhölzer. Paul Pontallier meinte, als wir den Wein vor dem Lunch degustierten, sdass er seine volle Reife wohl nicht mehr erleben werde und das das Potential für 100 Jahre reiche.

 

 

Zusätzliche Information

Gewicht 1.3 kg