Margaux, 1985, 75 cl

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Trinkreife trinken ( – 2025)

Bewertung 18/20

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SKU: 28-C-Margaux, 1985, 75 cl

Beschreibung

Gabriel

Trinkreife trinken ( – 2025)
Bewertung 18/20
Mittleres Purpur, feine Reife. Dichtes Bouquet, Maulbeeren, Wachs, Kamille, Rosinen, dominikanischer Tabak, in der restlichen Primärfrucht schwingt roter Johannisbeergelée mit. Im Gaumen stoffig, konzentriert, Malz, süss, etwas Dörrfeigen, innen parfümiert, die Tannine wirken etwas trocken. Ist irgendwie noch jung hat noch gute Reserven für 20 Jahre. Legte zu an der Luft. (19/20). 15: Mittleres Weinrot, sanft aufhellend, relativ grosser Rand aussen. Intensives Bouquet, feine Wachsnoten, Preiselbeeren, Kirschen, helle Edelhölzer, noch sehr präsent, legt sogar noch etwas zu an der Luft und gibt sich – durch seine Fruchtresten – noch sehr jung in der Nase. Im Gaumen mit fein pfeffriger Note, eine gut stützende, sich integrierende Säure zeigend, beim Schlürfen ein wunderschönes Parfüm entwickelnd, der Körper ist mittelgewichtig. Ein absoluter noch junger Weintraum. Grossartig, aber der Palmer hat mir – bei genau gleicher Punktezahl – noch eine Nuance besser gefallen. (19/20). 16: Aufhellendes Granat. Das Nasenbild beginnt leicht gemüsig, bis es dann etwas süsser wird und dabei noch rotbeerig anmutende Frucht in Form von Preiselbeeren durch dringt. Der Ansatz ist elegant und eigentlich noch recht frisch. Im Gaumen mit laktischem Fluss, hier zeigt sich noch mehr Frucht, dies in Form von Himbeeren und Grenadine im mittlerem, leicht mehligen Finale. Er hatte das Handicap in einer Serie mit 1982, 1983 und 1986 zu stehen. Vom Mussepotential her wäre er wohl besser weggekommen. Mir gefiel er aber trotzdem mehr als nur sehr gut. 18/20. 17: Leuchtendes Granat, rubiner Schimmer in der Mitte, recht aufhellend aussen. Das Bouquet ist delikat, zeigt ganz minim flüchtige Säure und dies intensiviert das von roten Johannisbeeren dominerte Bouquet. Zarte Wachsnoten im Hintergrund, gibt sich sehr vielschichtig. Im zweiten Ansatz; pfeffrig und nach Rosenpfeffer duftend. Im Gaumen schlank anmutend, saftig und lang, irgendwie eine gewisse Fragilität aufzeigend, das Finale ist durch die zart dominierende Säure erstaunlich lang. Etwas für Finessentrinker. (18/20).

 

 

Zusätzliche Information

Gewicht 1.3 kg