La Mission Haut Brion, 1988, 75 cl

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Trinkreife trinken

Bewertung 19/20

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SKU: 12-DG-La Mission Haut Brion, 1988, 75 cl

Beschreibung

Gabriel

Trinkreife trinken
Bewertung 19/20
89: Fassdegustation (17/20): Sehr extraktreich mit Kirschen- und Pflaumenaromen. Mehr Gesamtpotential als Haut-Brion, samtene Tannine. Dann folgte eine Verschlussphase, wobei er nicht die griffigen und meist eckigen Gerbstoffe anderer, grosser Weine vom linken Garonne-Ufer zeigte. 98: Entwickelt sich positiv, birgt eine erstaunliche Fleischigkeit und viel Potential in sich (zwei Stunden dekantieren). 06: Noch recht tiefe und auch junge Farbe, aufhellender Rand. Dichtes, kompaktes Bouquet, Baumnusschalen, Havannatabak, Eucalyptusnoten darin zeigend. Mittelgewichtiger Gaumen mit Muskeln und Restgerbstoffen, legt zu an der Luft und wird ein richtiger Mission-Klassiker. Man findet ihn noch zu vernünftigen Preisen auf den Auktionen. (18/20). 12: Magnum. Mitteldunkles Granat, noch jugendliche Reflexe. Das Nasenbild ist mineralisch, zeigt viel frische Kräuter, Teernuancen, Lakritze, recht vielschichtig, aber nicht sehr dicht. Im Gaumen jung, kräftig, gute Muskeln und zeigt eine weitere, verlangende Adstringenz. Irgendwie ist er erst in den Startlöchern und ist eine Kaufaffäre wert für jene die den guten alten Zeiten nachtrauern. 12: Ich dekantierte ihn eine Stunde. Wunderschön würzig mit viel wilder Cabernet-Mission-Aromatik. Nicht mehr so bockig wie früher. Aber auch immer noch nicht fein. Das muss ein Mission auch nicht! 15: Eine Magnum mit Res Jost im Andenken an unseren gemeinsamen, verstorbenen Freund Peter Bertschinger getrunken. Der Wein wirkt erst etwas reserviert und zeigt im Untergrund ganz leicht grünliche Cabernetkonturen, die Gerbstoffe sind uncharmant und geben dem Wein so viel Charakter. Die Aromatik ist klassisch und der Wein schmeckt genau so wie es nur ein Château in dieser Aromatik gibt: La Mission! 18: Magnum. Mitteldunkles Weinrot, im Untergrund deutlich seine Reife zeigend. Das Bouquet beginnt erdig und das meine ich auch so. Er beginnt mit gewissen Humustönen, gibt sich schokoladig, lädt aber recht schön aus. Aus diesem schier simplen Beginn entwickelt sich, dann ein immer besser werdender Mission, der an Malz, Kräuter und weiteren Aromen zulegt, welche an Baumnussschalen, Peru-Balm und Pferdestall erinnern. Im Gaumen gibt er sich saftig, elegant und wartet mit runden Tanninen auf, das Finale ist angenehm, aromatisch und lang. Er bleibt artisanal und scheint immer noch gewisse Reserven aufzuweisen. Nicht zuletzt deshalb, weil er kontinuierlich zu legte, obwohl er dekantiert wurde.

Zusätzliche Information

Gewicht 1.3 kg