Figeac, 2000, 75 cl

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Trinkreife trinken

Bewertung 19/20

Nicht vorrätig

SKU: 6er-OHK-Ga-hi-Figeac, 2000, 75 cl

Beschreibung

Gabriel:

Trinkreife trinken
Bewertung 19/20
01: Mittleres Purpur-Rubin. Delikates Kräuterbouquet, schöne, im Moment noch würzig grüne Cabernet-Präsenz, viel Brombeeren und zarte Malztöne. Saftiger, elegant gegliederter Gaumen, feine Textur mit viel Schmelz, Pfefferkuchen, Irish Moos, ausgeglichen, nachhaltige Adstringenz, sehr terroirbetont. Wieder einmal so ein richtiger Klassiker! In zehn Jahren wird man bei Blinddegustationen an diesem Wein riechen und voller Bewunderung sagen können: «Dies muss der Figeac sein!». 04: Ein kleiner Schluck nach der Buchpremiere an der Bar im Künstlerhaus in München. Selten war ein Figeac in seiner Jugend schon so zugänlich! Das Bouquet momentan offen, viel Kandisnoten, Jasmintee und Kandissüsse. Im Gaumen schon fast cremig, sehr elegant mit toller Länge. Gleicht von der Balance her dem 90er. Ist aber deutlich konzentrierter. Obwohl seine richtige Genussreife noch lange nicht da ist, lohnt sich diese Jugendsünde. (18/20). 08: Sehr dunkles Granat mit fein aufhellendem Rand. Wuchtiges Bouquet, ausladend und immer mehr Aromen frei gebend, viel reife Pflaumen, ein Hauch Origano, Minze und Korinthen, dezent rauchig und malziger Untergrund. Im Gaumen wie Samt und Seide bei fülligem, Chambertin-haftem Körper, alles ist süss, in der richtigen Form und trotzdem der Wein noch weit von seiner möglichen Genussreife entfernt ist, bringt man es einfach nicht über das Herz, diesen tollen Wein bei der Profi-Degustation auszuspucken. Und so etwas passiert nur gerade alle 500 Male. 09: Noch grünlich, aber mit viel Würze und genügender Tiefe. Diesmal getrunken in Golling bei den Döllerers (19/20). 11: Aufhellendes Weinrot, relativ transparent am Rand. Würziges Bouquet, schwarze Pflaumen, Tabak, Speculatiusgebäck, darin auch etwas Grünes zeigend, Green-Belt-Pepper. Fleischiger Gaumen, wieder viel Tabak, Nelkenpulver, Pumpernickel, Korinthen und Rauch, ein sehr tiefgründiger, klassischer Figeac mit grossartigem Nachhall. Wenn man ihn etwa zwei Stunden dekantiert, kann man ihn schon mal geniessen. (19/20). 14: Dunkles Rubin. Geniales Bouquet, dicht, homogen und im Innern immer mehr Schichten frei gebend, Caramel, Pralinen, Kräuternoten, frisches Tabakblatt, Isländisch Moos. Zeigt eine berauschende Nasenfaszination. Mundfüllender Gaumen, fast opulent und doch mit sublimer Eleganz, im Innern noch viel hochfeine Rasse, ein dramatisches Würzpaket im Mund, da spürt man dann auch noch das Quäntchen Cabernet Sauvignon und einzig dieser Teil verlangt nach weiterer Reife. Sonst ist der Merlot und der Cabernet Franc eigentlich ready. Wird den 1982er weit übertreffen, aber doch dann nicht ganz an den 1998er heran kommen. Ich hätte laut in den Keller schreien können, dass ich davon noch einen ganz grossen Nachschlag möchte. (19/20). 21: Sattes Purpur, dichte Mitte, vielleicht auch etwas trübe. Intensives, weit ausladendes Bouquet, floral, Brombeerig, Cassis und Black Currant und auch eine ausreichende Portion von Lakritze, irgendwie mehr Würze wie Frucht. Darf er auch nach zwanzig Jahren. Im Gaumen stoffig und fleischig zugleich, viel Substanz anzeigend und auch noch eine begleitende Adstringenz für weiter Jahre. Eigentlich wirkt er noch sehr jung und ich denke, dass seine beste Zeit noch kommt. (19/20).

 

Zusätzliche Information

Gewicht 1.3 kg