Léoville Poyferré, 1982, 75 cl

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Trinkreife austrinken ( – 2020)

Bewertung 19/20

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SKU: 01-H-Léoville Poyferré, 1982, 75 cl

Beschreibung

Gabriel:

Trinkreife austrinken ( – 2020)
Bewertung 19/20
Heute muss ich zugeben, dass ich diesen Wein lange unterschätzt hatte. Zu meiner Verteidigung könnte ich vielleicht anfügen, dass einige Flaschen immer wieder leichte Mercaptannoten aufwiesen, welche das Bouquet blockierten. Bis 1995 fehlte es ihm an Fett, er zeigte sich metallisch und begann schon gewisse Terroiraromen zu entwickeln, ohne seine Frucht zu zeigen. Ich denke auch heute noch, dass der 83er aus gleichem Hause besser ist, als dieser, von anderen zu hoch gelobte 1982er. 1994 eine Notiz von einer Flasche, die ich mit Didier Cuvelier trank, weil er mit meinem Kommentar nicht zufrieden war: Die Nase ist zwar immer noch okay – relativ schlank zwar, jedoch typisch St. Julien (Zedern etc.). Der Gaumen zeigt aber eine metallische Säurenote. 98: Reifendes Granatrot, ziegelrote Reflexe. Tiefgründiges Trüffel-, Korinthenbouquet. Im Gaumen fester Körper, nicht ganz runde Gerbstoffe, aber viel Fleisch, zeigt eine massive Konzentration, es fehlt etwas Fett, um dies auszugleichen. (17/20). Fast 10 Jahre bin ich diesem Wein nicht mehr begegnet. Es ist viel passiert in der Flasche und der Wein hat sich massiv gesteigert. Noch tiefe Farbe mit ziegelrotem Schimmer. Geballtes, reifes Cabernetbouquet, geniale Tiefe, riecht wie ein grosser Hermitage der mit Minze und schwarzer Schokolade versetzt wurde. Im Gaumen kräftig, noch sützende Gerbstoffe, brachiales Finale. Nichts für Finessentrinker – sondern für Andere! (19/20). 10: Verrücktes Bouquet, exotische Gewürze Kardamom, indisches Curry, Hasch Hisch. Gewürznelken und getrocknete, schwarze Johannisbeere die sich mit weiteren Kräutern und Tabaknoten vermischen. Im Gaumen von brachialer Tanningewalt, ein Bisschen Saint-Estèphe-Allüren zeigend mit seinen markanten Ecken und Kanten.

 

 

 

Zusätzliche Information

Gewicht 1.3 kg