Margaux, 2001, 75 cl

CHF 470.00 (inkl. 7.7% MwSt.)

Trinkreife trinken ( – 2038)

Bewertung 19/20

10 vorrätig

SKU: 15-CD-Margaux, 2001, 75 cl

Beschreibung

Gabriel

Trinkreife trinken ( – 2038)
Bewertung 19/20
02: Fassprobe (18/20): Nur 38 % der Ernte wurde für den Grand Vin selektioniert. 82 % Cabernet Sauvignon, 7 % Merlot, 7 % Petit Verdot, 4 % Cabernet Franc: Dunkles Rubin-Purpur, satt in der Mitte. Dichtes, mit Rosentönen und rotem Holunder durchsetztes Bouquet, der Cabernet zeigt viel Tabakaromen und die kleine Portion Cabernet Franc gibt eine florale Würze, schwarze Pfefferkörner vom Petit Verdot, eigentlich sehr aromatisch, aber wie beim Pavillon fehlt diesem Margaux etwas die Wärme und die reife beerige Note im Nasenbild. Fein gewobener Körper, stoffig, aber von der Statur her eher mittelgewichtig, tintige Spuren und eine noble Bitterkeit im Extrakt, Zwetschgenschalen, Lorbeeren und Tabak im langen Finale. Der Barriquenausbau muss jetzt mithelfen, diesem Wein mehr Fülle und Süsse zu verleihen. Man weiss aus Erfahrung, dass dieses Terroir die Klasse zu einer guten Qualität mitbringt und zu einem momentan nicht gerade offensichtlichen Potential verhelfen wird. Die Degustation liess aber nicht verheimlichen, dass es sich hier um einen doch eher enttäuschenden Margaux handelt. Vielleicht wurde man hier in letzter Zeit etwas allzu sehr verwöhnt. Auf alle Fälle ist meine Fassbewertung nahe bei der nächst tieferen Punktgrenze. Wenn er bis zur Flaschenabfüllung nicht einen positiveren Eindruck hinterlässt, so wird dieser teure Premier Cru bei nicht gerade berauschenden 17/20 Punkten landen. Kurz vor der Abfüllung: Erstaunlich helle Farbe. Delikates, nussiges Bouquet, Parisette-Toastnoten, Caramel, Dörrfrüchte, eher zart und defensiv, aber in der Nase schön parfümiert. Saftiger, sehr schlank anmutender Gaumen, seidige, feinstgliedrige Tannine, rote Kirschen, Himbeeren, delikat und tänzerisch, im Finale wieder eine wunderschöne Süssnote. Wird sicherlich schon relativ früh Freude machen, weil die Gerbstoffe bereits recht weich sind und der Wein jetzt schon eine deutliche primäre Fruchtausstrahlung hat. Doch all diesen freudigen Worten zum Trotz, scheint er doch etwas zu leicht. Kann wieder auf 18/20 Punkte zulegen? Momentanwertung: 17/20. Blindprobe in Berlin: Aufhellendes Rubin-Granat. Feines, elegantes Bordeaux-Bouquet, delikate, leicht rotbeerig wirkende Cabernet-Süsse, zarte Nuss- und Sandelholztöne, rotes Cassis. Im Gaumen seidige Textur, sehr schöne Balance, traumhafte, delikate Süsse im Finale mit einer gewissen Tempranillo-, Pralinenaffinität. Ein zarter, eleganter Wein mit sehr viel Finessen, der schon bald seine erste Fruchtreife zeigen wird. (18/20). 09: Aufhellendes Rubin-Purpur. Süsses, fein röstiges Bouquet, ein Hauch reife Bananen und Walderdbeeren, mittelschlank, aber recht intensiv im Duft und durch seine Wachs-Butternote recht füllig. Feiner, eleganter Gaumen, die Gerbstoffe sind silkig und bergen eine feine, delikate Süsse in sich drin. Vom Stil er eine reifere Variante vom 1985er Margaux. (19/20). 15: Wir öffneten für knapp 50 Leute vier Magnumflaschen. Das war ein Fest! So delikat, fein und süss mit seidigen Tanninen. 16: Neben dem Giscours und Palmer war wirkt er noch sher verschlsosen. Er liegt eher im rotberigen Richgebourgbereich! (19/20). 16: Deutlich aufhellendes, leuchtendes Rubin-Granat. Zeigt gleich zu Beginn ein direktes, geniales Fruchtbouquet, rote Kirschen. Waldhimbeeren, Preiselbeeren und dies alles verpackt mit einer hellen, fein röstigen Edelholznote. So richtig eine nasale, schier parfümierte Delikatesse. Im Gaumen feinstoffig, verführerisch mit einer superben, fast tänzerischen Balance. Das ist ein Premier für Finessengeniesser. Das stimmt alles. Einzig hat er – für einen legendären Margaux – zu wenig Power. Um mir passt das absolut. Man kann sich hier beim Genuss schier erholen und freut sich emphatisch auf den zweiten Schluck, falls vorhanden. (19/20). 17: Fein aufhellendes Granat. Offenes Bouquet, gegenüber älteren Margaux’ welche wir degustiert haben war dieser unglaublich zugänglich. Feine Zedernholznoten und dominikanischer Tabak, ein Hauch von Rosinen und hellem Malz. Im Gaumen mittelgewichtig, fein stützende Säure, die Tannine sind angerundet und noch leicht mürbe, hat hier mehr Kraft als in der Nase. Mit Dekantieren ist er nicht weit von der ersten Genussreife entfernt. Diese Flasche – verglichen mit anderen grossen Jahrgängen. (18/20).

 

 

 

 

 

 

Zusätzliche Information

Gewicht 1.3 kg