Léoville-Barton, 1990, 75 cl

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Bewertung 18/20

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SKU: 12er-OHK-L5-Léoville-Barton, 1990, 75 cl

Beschreibung

Gabriel

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Bewertung 18/20
91: Fassprobe (17/20): Süsse, intensive, klassische Nase. Schwarzes Edelholz mit Souplesse. Reife Tannine und gesundes Fruchtfleisch. Reicher, ausgeglichener Wein mit mittlerem Extrakt, aber sehr viel Tannin. Arrivage (17/20): Rotbeerige Nase, Edelhölzer, Nüsse. Charmanter Gaumenfluss, hoch dicht, süss, schmelzende Gerbstoffe, sehr ausgeglichen, frühe Reife. 00: Mittleres Weinrot, sanft aufhellend. Offenes Bouquet; Black-Currant, schwarze Schokonoten, Teer, wirkt sanft pflaumig und zeigt erste Reife in der Nase. Im Gaumen saftig, rund und sanft marmeladige Fruchtkonturen, burgundische Züge, warmes Preiselbeerfinish, zeigt eine sehr gute Konzentration, legt an der Luft zu (17/20). 02: Dies war eine Top-Flasche – die Schönste und Beste seit meinen Notizen für diesen Wein. Ein traumhaft fülliges, aromatisches Terroir-, Pilzbouquet, unterlegt mit Birnenbrot, Appenzeller Bibertöne, gebundene Textur und somit cremig, wenn nicht sogar mollig im langen Finale. Vielleicht ist er aber auch so schön, weil er sich bereits in der absoluten Genussreife befindet. (18/20). 14: Das schmeckt so wie in guten alten Zeiten! So richtig nach grossartigem Médoc. Ein ganz toller, saftiger Wein. Und… er ist bei weitem nicht so überreif wie andere Grand Crus. Also geniessen ohne Eile. Eine Stunde Dekantieren. (18/20). 14: Reifes, dunkles Weinrot. Herrliches Médocbouquet, vielleicht etwas artisanal im Ansatz, Spuren von überreifem Traubengut, ein Hauch getrocknete Kamille und frisches Leder, die Süsse im Nasenbild ist wunderschön. Im Gaumen mit viel Charme, Souplesse in den gerundeten Tanninen, gut balanciert und gebündelt im aromatischen Finale. Stammt noch aus der alten Barton-Zeit, aber die war – in diesem Falle – auch schon sehr gut. (18/20). 14: Mittleres Granat, feiner, ziegelroter Rand. Viel Schokotöne in der Nase, irgendwie an einen süssen Pomerol erinnernd, ausladend und völlig geöffnet. Im zweiten Ansatz noch mehr auf Schoko drehend und darin einen ganz feinen verführerischen Minzeton zeigend. Im Gaumen schon eher opulent, durch die weiche (eher tiefe?) Säure wirkt der Körper cremig, endet mit vielen Malznoten. Ich war immer schon Fan von diesem Wein, da er relativ kühl serviert wurde, hatte er eine schon fast unverschämte, ja hemmungslose Genussdimension. Da hätte ich mir gerne noch einen grösseren Nachschlag gewünscht. 15: Ich kam von einer Bordeauxreise zurück und hatte Lust auf Bordeaux. An diesem Tag kam der Barton 2014 auf den Markt. Mit ca. 60 Franken ein toller Primeur-Wert. Also hatte ich Lust auf einen Barton. Zuerst hatte er einen artisanalen Schimmer und legte dann zu. Malzig-weich und samit mit herrlichen Kräuternoten. Eine halbe Stunde dekantieren.

 

Falstaff: 92/100

When to drink: 2007 to 2030

Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe, dezente Randaufhellung. Zart nach Minze und Eukalyptus, mit einem Hauch von Dörrzwetschgen unterlegt, entwickeltes Bukett, rosinierter Touch. Mittlere Komplexität, präsente, vegetale Tannine, zarte grüne Nuancen, trocknet im Finale ein wenig aus, zart adstringenter Nachhall.

Zusätzliche Information

Gewicht 1.3 kg