Cheval Blanc, 1996, 75 cl

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Trinkreife trinken ( – 2030)

Bewertung 18/20

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SKU: 42-G-Cheval Blanc, 1996, 75 cl

Beschreibung

Trinkreife trinken ( – 2030)
Bewertung 18/20
Wir tranken ihn auf der Alp Wisifluh direkt nach dem recht harten 1994 Angélus und das war dann so eine richtige Wohltat, geschmeidig weich, wenn auch (noch?) etwa diskret in der Aromatik. Ich würde noch warten. (18/20). 12: Kompaktes Granatrot, aufhellend, aber noch wenig Reifetöne. Die Nase ist würzig und recht tief, Bakelit, Korinthen, Teer, aber eher verhalten und auch die typische Cabernet-Franc-Süsse fehlt (noch?). Im Gaumen trockener Ansatz, hölzerner Fluss, eher rau im Extrakt, gibt sich eher als Médoc denn Saint Emilion und trägt noch viel Adstringenz in sich. Kommt er noch? Wohl schon, aber er wird sich im unaufregenden Bereich bewegen. 15: Mattes, Purpur. Würzige Nase, Kardamom, Pfeffermehl, exoptische Hölzer, durch seine Würze zeigt er auch eine wunderschöne Tiefe. Im zweiten Ansatz immer noch viele Röstnoten und ein Hauch von Caramel vermittelnd. Dichter Gaumen aromatische Cabernet-Franc-Aromen, malzige Süsse. Die finalen Tannine sind noch gerbig und leicht mehlig, aber das kommt in den nächsten Jahren schon hin. Heisst, dass die Genussreife noch nicht da ist. (18/20). 16: Nach dem etwas ermatteten 1987er Pétrus war das richtig schön einen präsenten Wein im Glas zu haben. Der 1996er Cheval ist noch sehr jung, zeigt aber schon etwas mehr Würze wie Restfrucht. Will heissen; er dreht jetzt in die erste Genussreife. Wenigstens von der Nase her. Im Gaumen ist er noch sehr jung und die Tannine verlangen nach weiterer Flaschenreife. Auf alle Fälle wird er immer ein „rassiger Cheval„ bleiben, er hat nämlich Pfeffer im Arsch. (18/20). 17: Intoviert, dafür fleischig. Immer noch nicht ganz auf dem Peak. (18/20). 18: Er kommt einfach nicht so richtig aus sich heraus. Auch mit längerem Belüften nicht. Die Aromatik ist introvertiert.

Zusätzliche Information

Gewicht 1.3 kg